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Bauen & Wohnen

Alles gecheckt auf dem Dach

Eine fachmännische Überprüfung schützt vor Schäden in der kalten Jahreszeit.

11.09.2019
Auch im Spätsommer und Herbst kann die Dachterrasse der beste Ort für Partys mit Freunden sein. Unbeschwerter feiert es sich, wenn der Check für den Winter schon erfolgt ist. Foto: djd/Triflex/iStock.com/skynesher
Auch im Spätsommer und Herbst kann die Dachterrasse der beste Ort für Partys mit Freunden sein. Unbeschwerter feiert es sich, wenn der Check für den Winter schon erfolgt ist. Foto: djd/Triflex/iStock.com/skynesher
(djd). Einmal Winterreifen aufziehen und den Frostschutz überprüfen, bitte. Für das Auto ist ein vorausschauender Check zum Start in die nasskalte Jahreszeit selbstverständlich. Ganz anders beim Eigenheim: Viele vernachlässigen eine regelmäßige Inspektion der Bausubstanz und der Haustechnik. Das kann sich rächen, etwa, wenn bei Minustemperaturen plötzlich die Heizung ausfällt. Auch das Dach als ein zentrales Element des Hauses sollte regelmäßig überprüft werden, besonders empfehlenswert ist dies bei Flachdächern.

Schließlich sind sie allen Witterungsbedingungen außerordentlich stark ausgesetzt.

Das gilt selbstverständlich auch für Dachterrassen, die zusätzlich durch die regelmäßige Begehung beansprucht werden.

Bei einer fachmännischen Überprüfung werden kleine Schäden erkannt und behoben, bevor daraus mit der Zeit deutlich kostspieligere Probleme an der Gebäudesubstanz entstehen können.

Eine gute Lösung dafür ist es, einen Inspektions- oder Wartungsvertrag mit einer örtlichen Dachdeckerfirma zu schließen. Der Fachmann reinigt unter anderem Dachrinnen und Fallrohre, überprüft die Dacheindeckung und -abdichtung, Holzteile und mehr und kümmert sich um eine gründliche Säuberung.

Wer dies vernachlässigt, kann später mit Problemen wie stehendem Wasser, Rissen, Blasen- und Faltenbildung oder undichten Anschlüssen konfrontiert werden. Häufig kommt es beispielsweise vor, dass Laub auf dem Flachdach Abflüsse verstopft. Wenn Regen nicht mehr ungehindert ablaufen kann, drohen teure Folgeschäden. Ein Dachcheck ist damit eine sinnvolle Investition in den Werterhalt der eigenen Immobilie.

Übrigens: Auch während der Gewährleistungszeit von Bauleistungen hat der Bauherr die Pflicht zu Wartung und Pflege des Daches.

Versäumt er dies, kann er seine Gewährleistungsansprüche gefährden.

Was ist zu tun, wenn beim Dachcheck tatsächlich Undichtigkeiten festgestellt werden? Ist kurzfristig – vor allem bei niedrigen Temperaturen – überhaupt eine Ausbesserung möglich? Als schnelle und gleichzeitig dauerhafte Hilfe können Dachprofis die Abdichtung erneuern, um die Bausubstanz vor Feuchtigkeitsschäden zu schützen und witterungsbeständig zu machen. Von Herstellern gibt es Systeme auf Flüssigkunststoff-Basis, die eine Sanierung in nur einem Tag ermöglichen.

Selbst bei kühlen Temperaturen härtet das Material sicher und schnell aus. Regen, Schnee und Tauwasser auf dem Flachdach können dem Haus somit nichts mehr anhaben.

Zimmertür im neuen Look

(djd). Funktional, notwendig, aber oft auch ein wenig eintönig: So präsentieren sich die Innenraumtüren in vielen Eigenheimen und Wohngebäuden. Mit dem stets selben Look im klassischen Weiß macht man bei der Inneneinrichtung zwar nichts verkehrt, setzt aber auch keine individuellen Akzente.

Dabei bieten Zimmertüren heute zahlreiche Möglichkeiten, den persönlichen Einrichtungsstil zu unterstreichen und die Wirkung eines Raums zu verändern. Von Farbe über Material bis zum Design sind dabei beim Türkauf zahlreiche Faktoren zu beachten.

Innentüren spielen für das gesamte Wohnambiente eine wichtige Rolle. In den meisten Fällen fällt die Wahl auf klassische Drehflügeltüren.

Eine platzsparende und gleichzeitig attraktive Alternative sind Schiebetüren. Sie bieten sich besonders im Durchgang vom Flur oder Wohnzimmer zur Küche an, da sie nicht in den Raum hinein geöffnet werden. Holz oder Glas – so lautet die Frage, wenn es um die Türblätter geht.

Gläserne Türen können jeden Raum im Handumdrehen großzügiger und heller wirken lassen - eine praktische Lösung beispielsweise für fensterlose und dunkle Flure. Aber auch Zimmertüren aus Holz sind bei einigen Herstellern in zahlreichen Designvarianten erhältlich, von klassisch-zeitlos bis hin zum modernen Look. Wichtig neben der Optik sind auch die inneren Werte: Die Wahl der Türblatteinlage entscheidet dabei, wie gut eventuell störender Schall aus dem Nachbarraum gedämmt wird und wie langlebig eine Tür ist. Verbraucher können dabei aus bis zu vier Materialstärken auswählen.

Sind die Türart und das Blatt ausgewählt, geht es um die individuelle Optik: Die Farbgebung spielt dabei ebenso eine Rolle wie die Oberfläche und weitere Gestaltungselemente wie Türmotive. Reizvoll ist auch eine Kombination aus Holz- und Glaselementen. Viele Freiheiten bietet etwa das „4x4 Konzept“. Dabei kann sich der Bauherr zwischen vier verschiedenen Oberflächen und vier Farben entscheiden.

Zur Wahl stehen die Oberflächen ultramatt, hochglänzend, strukturiert und ein Design in Leinen. Diese können kombiniert werden mit den beliebten Farben Weiß, Anthrazit, Grau und Taupe. Auf diese Weise erhalten die Wohnräume ein noch großzügigeres Erscheinungsbild. In jedem Fall empfiehlt es sich, bei Neubau oder Modernisierung dem Look der Raumtüren etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Ansprechpartner dafür finden sich im örtlichen Fachhandel.

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