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Bauen & Wohnen

Wintercheck für Immobilien

   

10.12.2019
Wichtige Bauteile wie das Dach sollten Hausbesitzer regelmäßig kontrollieren. Foto: djd/Bauherren-Schutzbund
Wichtige Bauteile wie das Dach sollten Hausbesitzer regelmäßig kontrollieren. Foto: djd/Bauherren-Schutzbund
(djd). Ein Kraftfahrzeug braucht regelmäßige Pflege und Wartung, wenn es zuverlässig und sicher funktionieren soll. Nicht anders verhält es sich mit dem eigenen Haus: Damit es dauerhaft gut in Schuss und wertbeständig bleibt, benötigt es etwas Aufmerksamkeit. Im Herbst, noch bevor der Winter endgültig das Regiment übernimmt, ist die richtige Zeit dafür, rät der Verbraucherschutzverein Bauherren-Schutzbund (BSB).

Bestimmte Bauteile sollte man mindestens einmal im Jahr genauer unter die Lupe nehmen. Dazu gehören zum Beispiel die Dachentwässerung, Dachanschlüsse und Flachdächer, deren Funktion gerade in der regenreichen Zeit einwandfrei sein muss. Ebenfalls noch vor den kalten Monaten sollte man offene Holzkonstruktionen inspizieren, damit sich eventuelle Schäden nicht während des Winters vergrößern können. Zum Standard in den meisten Privathäusern gehört zudem der jährliche Heizungs-Check.

Alle drei bis fünf Jahre unter die Lupe zu nehmen sind Schornsteinköpfe, Außenputze und Fassadenanstriche sowie Rohrleitungen und Heizkörper im Haus. Für Lichtschächte, Innenputze, Fliesen oder Parkett genügt ein Kontrollintervall von etwa zehn Jahren, für die Konstruktion von Außen- und Kellerwänden oder Estrich von 30 Jahren. „Wer sich über den Zustand seiner älteren Immobilie unsicher ist, der kann auch einen professionellen Immobilien-Check durchführen lassen, unter www.bsb-ev.de gibt es dazu mehr Informationen und ein kostenloses Ratgeberblatt „Instandhaltungs-Check fürs Haus“.

Im Rahmen des Checks untersucht ein unabhängiger Bausachverständiger, in der Regel ein Architekt oder Bauingenieur, das Haus von außen und innen gründlich.

Aus Erfahrung weiß er, wo je nach Bauart und Bauzeit typische Schwachstellen sind und wo mit Verschleiß oder Schäden zu rechnen ist. Auf Basis einer solchen Analyse lässt sich eine Planung erstellen, welche Instandhaltungsarbeiten sinnvoll sind und wann sie angegangen werden sollten. Falls größere Renovierungs- oder Modernisierungsarbeiten anstehen, ist auch die Beauftragung einer baubegleitenden Qualitätskontrolle von Vorteil. In diesem Fall kontrolliert der unabhängige Sachverständige alle Arbeiten am Haus und gibt rechtzeitig Hinweise auf Baumängel. So lassen sich Fehler vermeiden, die längerfristig zusätzliche Kosten oder Schäden verursachen könnten.

Keine Nebensache

(djd). Mal eben aus dem Garten in den Hauswirtschaftsraum huschen oder direkt von der Garage ins Haus eintreten: Nebeneingangstüren sind eine praktische Sache, werden aber oft bei der Hausplanung nachlässig behandelt.

Dabei lassen sich auch hier mit verschiedenen Farben, Glaseinsätzen und unterschiedlichen Sprosseneinsätzen optische Akzente setzen, die den Look des Eigenheims gekonnt unterstreichen. Themen wie Wärmedämmung und Einbruchschutz sollte man am Nebeneingang ebenfalls nicht als vermeintliche Nebensache behandeln.

„Mit Blick auf ästhetische und funktionale Eigenschaften lohnt es sich, auch bei Nebeneingangstüren auf wichtige Sicherheitsmerkmale zu achten“, sagt Experte Marcus Braunshausen. „Gerade in Sachen Einbruchschutz spielen Nebeneingänge eine große Rolle für die Sicherheit des Eigenheimes.“

Geschützt vor den Blicken der Nachbarn oder Passanten, können sich Einbrecher an Nebeneingangstüren meist genügend Zeit nehmen, um ungestört die Tür aufzubrechen. „Einfache Keller- und Nebeneingangstüren, die wenig Widerstand leisten, sind geradezu eine Einladung für Verbrecher“, so Braunshausen weiter.

Deshalb sind Nebeneingangstüren auch mit optionalen Ausstattungen, wie einer dreifachen Automatik-Verriegelung, einem dreifachen Schwenk-Hakenschloss oder einer sechs Millimeter starken Verbundsicherheitsverglasung (VSG), erhältlich.

Gut zu wissen: Die KfW fördert die Anschaffung einer Tür mit besonderer Energieeffizienz. Den bei der KfW geforderten Wärmedurchgangskoeffizienten, einen U-Wert von mindestens 1,3 W/m2K (Watt pro Quadratmeter pro Kelvin), bringen viele Nebeneingangstüren mit.

„Jeans“ für die Wand

(djd). Sie ist robust und macht vieles mit, sieht sportlich aus und sitzt dabei immer bequem und komfortabel: Eine gute Jeans darf wohl in keinem Kleiderschrank fehlen. Seit über 150 Jahren liegt der Klassiker pausenlos im Trend und zählt zu den Mode-Basics, die generationenübergreifend in jedem Alter beliebt sind. Nicht überraschend ist es daher auch, dass das gemütliche Blau der Jeans nun ebenso für die Wohnungseinrichtung gefragt ist, beispielsweise als frische und gleichzeitig beruhigende Wandfarbe.

Wie die beliebte Bluejeans sorgt auch ein helles Blau in den eigenen vier Wänden für Wohlbefinden und entspannte Augenblicke. Eine leicht vergraute Nuance bringt zudem Lässigkeit – ganz ähnlich wie der Farbton der schon viele Jahre getragenen und leicht verwaschenen Lieblingsjeans.

Damit zählt „Denim“ auch zu den angesagten Trendfarben des Jahres 2019 von Schöner Wohnen-Farbe. Und ebenso wie eine Jeans passt diese Wandfarbe auch zu fast jedem Einrichtungsstil und Raum, vom Kinderzimmer bis zum Wohnbereich. Ein Tipp noch für die individuelle Gestaltung des Zuhauses: Besonders interessant wirkt das angesagte, helle Jeans-Blau in der Kombination mit frischen Gelbtönen und warmen Hölzern, zum Beispiel als gemütlicher Bodenbelag.

Die matte Wandfarbe ist fertig gemixt in einer Vielzahl der Bau- und Fachmärkten erhältlich. Für ein einfaches und sauberes Arbeiten sorgt die cremige und tropfgehemmte Konsistenz.

Geeignet sind diese Trendfarben für die Wand für alle Neu- und Renovierungsanstriche, beispielsweise auf Raufaser und Prägetapeten, alten Anstrichen mit Dispersionsfarben, Gipskarton- und Zementfaserplatten sowie Mauerwerk, Putz und Beton.
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