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Fortuna Köln

Eine Stadionwurst in Bronze für Hein Wimmer


23.01.2019
Hein Wimmer (M.) wurde die dritte Bronzene Stadionwurst im Landhaus Kuckuck verliehen. Foto: Offizier
Hein Wimmer (M.) wurde die dritte Bronzene Stadionwurst im Landhaus Kuckuck verliehen. Foto: Offizier
Köln (off). Die Fortuna Köln feierte ihren Neujahrsempfang bei Sternekoch Erhard Schäfer im Landhaus Kuckuck. Bei dieser Gelegenheit wurde bereits zum dritten Mal die „Bronzene Stadionwurst“ verliehen. Der 86-Jährige Hein Wimmer erhielt die Auszeichnung für seine Verdienste um die Fortuna.

Als Filmer zeichnet Wimmer für den Dokumentarfilm „Die fabelhafte Wimmer-Rolle“ verantwortlich, der im Jahr 1973 zum Aufstieg der Fortuna in die erste Bundesliga entstand. Der Film war im Jahr 2013 beim „Internationalen Fußballfilmfestival - 11 mm“ in der Kategorie „Bester Fußballfilm“ nominiert worden. Der Künstler Cornel Wachter hatte den Preis, die in Bronze gegossene Originalstadionwurst aus dem Südstadion, einst mit Fortuna-Pfarrer Hans Mörtter, Irmgard Stoffels, Hartmut Priess, Heribert Rösgen, Andreas Hupke und Wolfgang Fahrian ins Leben gerufen. Der „Freundeskreis Fortuna Stadionwurst“ zeichnete im Jahr 2017 Helge Ulonska und im Jahr 2018 Dr. Rolf Giesen aus.

Zur Entscheidung des Komitees für das Jahr 2019 erklärte Cornel Wachter: „Nicht nur dass Hein mit seinem Tiefbauunternehmen einst das gesamte Südstadion eingepflastert hat, Hein hat immer der Fortuna Boden bereitet oder gesichert, wo es ihm im Rahmen seiner Möglichkeiten möglich gewesen ist. Ein echter Fan.“

„Spieler wissen um ihre Verantwortung“

Trainer Tomasz Kaczmarek im Gespräch

Glaubt an den Ligaerhalt: Tomasz Kaczmarek. Foto: Fortuna
Glaubt an den Ligaerhalt: Tomasz Kaczmarek. Foto: Fortuna
Wie verlief die Vorbereitung auf die Drittliga-Rückrunde?

Wir sind nach der Winterpause am 7. Januar wieder ins Training eingestiegen. Die Spieler hatten vorher einen Trainingsplan für die freie Zeit mit auf den Weg bekommen. Nachdem wir wieder in die Vorbereitung eingestiegen sind, haben wir die Zeit genutzt, sehr intensiv zu trainieren. Ich erwarte eine lange Saison, in der die Kräfte bis am Ende gebraucht werden. Viele Teams werden wahrscheinlich bis kurz vor Saisonende gegen den Abstieg spielen. Deshalb haben wir die Zeit genutzt, um die nötigen Grundlagen zu legen. Das hat sich auch in den Testspielen gezeigt. Wir haben wenig Rücksicht auf Ergebnisse genommen, sondern die Sache eher als Möglichkeit gesehen, zu experimentieren. Bei allen Bemühungen stand immer das Ziel im Vordergrund, beim ersten Meisterschaftsspiel im neuen Jahr – am 26. Januar gegen den Halleschen FC – in einer guten Verfassung zu sein.

Was hat sich personell getan?

Mit Joel Abu Hanna haben wir in der Abwehr einen jungen Spieler dazu bekommen. Er ist ein Linksfuß und kann in der Abwehr mehrere Positionen bekleiden. Das sorgt bei uns in der Verteidigung für mehr Flexibilität. Joel war schon bei Bayer Leverkusen, spielte in verschiedenen Junioren-Nationalmannschaften und im Anschluss beim 1. FC Kaiserslautern und dem 1. FC Magdeburg. Zuletzt war seine Entwicklung ein wenig ins Stocken geraten, er bekam keine Einsatzzeiten. Deshalb freue ich mich, dass wir ihn im Januar ausleihen konnten. Zudem gibt es den Abgang von Stürmer Kwame Yeboah zu vermelden. Er hat uns im Winter Richtung Australien verlassen.

Warum wird die Fortuna am Saisonende die Klasse halten?

Ich bin mir sicher, dass unsere Spieler um die Verantwortung gegenüber dem Verein, aber auch ihren eigenen Familien gegenüber, wissen. Außerdem glaube ich, dass wir in der Lage sind, uns auf wichtige Situationen zu fokussieren. Das hat die Mannschaft auch schon in der Vergangenheit gezeigt und in Drucksituationen geglänzt.

Aus der Winterpause zurück

Aufwärmen, laufen und den Ball treffen – die Spieler kamen motiviert aus der Winterpause. Foto: tau
Aufwärmen, laufen und den Ball treffen – die Spieler kamen motiviert aus der Winterpause. Foto: tau
Köln (tau). Michael W. Schwetje, Geschäftsführer, und Trainer Tomasz Kaczmarek motivierten die Mannschaft gemeinsam: „Voller Ehrgeiz kann es jetzt wieder losgehen“, ermunterten sie die Sportler von Fortuna Köln. Kaczmarek informierte seine Jungs anschließend noch über anstehende Vorbereitungsinhalte, eine Hallenturnier-Teilnahme und Testspieltermine – und dann ging es schon auf den Rasen. Gemeinsam wurde die erste Trainingseinheit nach der Winterpause absolviert. „Die Mannschaft ist komplett und gesund aus der Pause wieder gekommen. Nur Robin Scheu trainiert noch gesondert, um ein Rückenleiden auszukurieren“, berichtete Frank Bleydorn, der bei Fortuna für die Kommunikation zuständig ist. Die Spieler hatten sich im Winter auf Anweisung von Co-Trainer André Filipovic mit einem Mix aus Laufeinheiten und Kraftübungen fit gehalten und konnten nun ihre Erfolge präsentieren. Ganze 75 Minuten gaben die Sportler alles: Aufwärmübungen, Balltraining und strategische Gespräche mit Trainer Kaczmarek prägten den Tag. Michael W. Schwetje hatte im Winter bereits angekündigt, dass der Südstadt-Klub-Verstärkung sucht. Doch noch sind keine Neuverpflichtungen an Bord. „Wir schließen aber nicht aus, dass da noch was kommt“, so der Vereinssprecher. Insgesamt könne es in der kommenden Saison nur besser werden, gab er nach dem Negativtrend der letzten Saison offen und optimistisch zu.

Fan-Treff mit Fortuna-Trainer Tomasz Kaczmarek

Eine Stadionwurst in Bronze für Hein Wimmer Image 1
Am 26. Januar gibt es im Südstadion endlich wieder Fußball zu sehen. Fortuna Köln trifft im ersten Meisterschaftsspiel des neuen Jahres auf den Halleschen FC, aktuell Tabellenvierter der 3. Liga. Zwei Tage vor der Partie, am 24. Januar, nimmt sich Fortuna-Coach Tomasz Kaczmarek Zeit für die Anhänger der Fortuna und stellt sich den Fragen der Interessierten. Es ist der erste Fan-Treff, der mit Kaczmarek stattfindet, nachdem er seine Tätigkeit als Trainer bei der Fortuna Ende Oktober des letzten Jahres aufgenommen hat.

Stattfinden wird der Talk im beliebten Vereinsheim am Südstadion (Am Vorgebirgstor 2). Hier wird Kaczmarek ab 19.00 Uhr mit den Fortuna-Fans über seine Pläne für die kommenden Spiele sprechen und auch ansonsten Rede und Antwort stehen. „Ich freue mich schon sehr darauf, der direkte Draht ist sehr wichtig“, sagt Kaczmarek.

„Es ist doch viel schöner, wenn man sich persönlich sieht und prompt eine Antwort bekommt. Ich bin gespannt auf die Fragen und verspreche, ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern.“
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